„Denke global, handle lokal“ – der Trend zum Regionalen, Vertrauten und Heimeligen hält an. Konsumenten sind bereit, für Produkte aus ihrer näheren Umgebung mehr Geld auszugeben. Mehr und mehr Unternehmen werben darum mit einem örtlichen Bezug. Auch per Außenwerbung. Diese wandelt sich gerade zum Bewegtbildmedium, das Adserver-gesteuert selbst Echtzeitwerbung zulässt. „Digital out of Home“ (DooH) eignet sich besonders für kleine und mittelständische Unternehmen, die flexibel und nah am Verbraucher werben wollen. Doch fehlt dem DooH-Markt selbst und damit seinen potenziellen Kunden bislang noch die nötige Transparenz.

Digital out of Home

steht für "Digitale Außenwerbung", trifft es aber besser. Die beschriebenen Medien, befinden sich zwar außerhalb der eigenen vier Wände, aber nicht immer wirklich "draußen": Über Großbildschirme (z.B. LED-Boards, Digitale City Light Poster oder große Monitore) wird nicht nur an Straßen, Bahnhöfen oder Flughäfen geworben, sondern häufig auch am Point of Sale (z.B. Elektronikmärkte, Lebensmittelhandel, Convenience Stores), in Wartezimmern und Apotheken, in der Gastronomie und in Schnellrestaurants oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Egal wie man es nennt, das Medium "Digital Out of Home" ist vor allem eine eigenständige Mediengattung mit einer mittlerweile enormen kumulierten Reichweite und eigenen Stärken, die sich von der klassischen Außenwerbung, aber auch anderen digitalen Medien deutlich unterscheiden. DooH-Bildschirme sind groß und öffentlich und jeder einzelne von ihnen hat täglich Kontakt zu hunderten wenn nicht tausenden von Zuschauern.

Die Anbieter

Das geklebte Plakat gibt es immer noch, doch rund 160 Jahre nachdem Ernst Litfaß mit der nach ihm benannten Anschlagsäule die erste Werbung in den öffentlichen Raum stellte, reiht sich seine digitale Schwester als weiterer Video-Kanal zwischen TV und Online ein. Über 150 größere und kleinere Anbieter tummeln sich im Markt. Mehr als 110.000 werberelevante Screens an18.000 Standorten in Deutschland zählt das von Invidis zusammengestellte DooH-Jahrbuch 2014/2015. Die Formate der Screens, die Ausstrahlungsfrequenzen der Werbung und die Aussteuerungstechniken sind dabei ebenso verschieden wie die Buchungssystematiken, die bei den einzelnen Anbietern dahinter stehen. Der eine bietet Digitalisierung auf Bewegtbild ohne redaktionelles Umfeld, der andere einen medienübergreifenden Bewegtbildansatz: Online, Mobile und Public Video lassen sich über einen gemeinsamen Adserver steuern.

Werben mit örtlichem Bezug

Je fragmentierter die Medienwelt, desto mehr wird die regionale Werbung wieder nachgefragt. Mit DooH ist technisch Vieles möglich – vor allem in der regionalen Individualisierung und Aussteuerung. Man kann Kampagnen gezielt an bestimmten Orten, zu bestimmten Tageszeiten oder Anlässen ausstrahlen und z.B. jeden Monitor einzeln mit individueller Werbung bespielen: am U-Bahnhof Universität den Mobilfunktarif für Studenten, im Umfeld des Seniorenheims Angebote für Ältere.
Die Außenwerbegattung DooH ist noch jung. Doch ihre Vorteile Iiegen auf der Hand: Aussteuerbarkeit nach Zeitschienen und Sendeorten sowie Flexibiliät und Spielraum, Bewegtbild vor Ort in Kampagnen zu integrieren.

Wenn auch Sie die Möglichkeiten und Vorteile von DooH für Ihre regionale Werbung nutzen wollen, sprechen Sie uns an!